Durch dick und dünn

Das Leben mit Hund ist zweifellos wunderschön und zaubert uns mehrmals täglich ein Lächeln ins Gesicht. Doch es kann auch ganz viele Sorgenfalten in unser Gesicht treiben. Etwa, wenn der Hund Verhaltensweisen annimmt, die uns Kummer bereiten. Oder wenn der Hund unter Ängsten oder an gesundheitlichen Problemen leidet… Wir lieben unseren Hund und leiden natürlich immer mit. Es gilt dann, unserem Hund so rasch als möglich zu helfen – und es gibt immer Möglichkeiten eine Situation zu verbessern!

Warum trainieren wir?

Wir trainieren mit unseren Hunden nicht nur, weil wir ihnen ein neues Verhalten beibringen möchten. Wir trainieren mit unseren Hunden weil wir gerne „quality time“ mit ihnen verbringen. Weil wir ihnen zeigen möchten, wie sie sich in welchen Situationen verhalten sollen, damit sie sich in ihrem Alltag wohl fühlen.

Wir trainieren mit ihnen, weil wir wissen, dass sie gerne aktiv sind – nicht nur mit ihren vier Pfoten, sondern auch mit Kopf und Nase. Wir möchten ihnen Abwechslung bieten, in Teamarbeit Herausforderungen meistern… und zufrieden schmunzeln, wenn sie danach in einen gesunden, zufriedenen Schlaf fallen: Erholung und Schlaf sind genau so wichtig wie genügend Sozialkontakte und artgerechte Auslastung.

Wie trainieren wir?

Mit Ruhe und Gelassenheit, mit Köpfchen, Verständnis, Respekt und mit viel Geduld – und über die richtige Motivation, zugeschnitten auf den jeweiligen Hund. Unter diesen Voraussetzugen geben unsere Hunde alles, was sie können. Das sollten wir ihnen gleich tun!

Faires Training

Das Beste, was wir unseren Hunden geben können ist die Fairness: Wir bringen sie nicht in Situationen, die sie überfordern. Wir erwarten nichts von ihnen, was sie aus körperlicher oder geistiger Voraussetzung nicht erfüllen können. Nein. Wir lassen sie erfahren, was wir uns von ihnen wünschen und gehen den Weg dort hin gemeinsam. Wie? Indem wir uns auf das erwünschte Verhalten konzentrieren, dieses punktgenau belohnen und somit verstärken. Denn im Prinzip lernen Hunde ganz einfach: Ein Verhalten, das ihnen einen Vorteil bringt, wird zukünftig öfters gezeigt.

Positiver Fokus – positive Lebenseinstellung

Wir sind uns bewusst, dass unsere Hunde nicht nur während einer Trainingseinheit lernen. Sie lernen IMMER. Und genau darum ist es so schön, den Fokus auf das erwünschte Verhalten zu setzen. So haben wir den ganzen Tag unglaublich viele Möglichkeiten, unserem Hund mit einem Lob eine Freude zu machen und das erwünschte Verhalten erst noch zu verstärken. Das Ergebnis: glückliche Hunde mit einem positiven Weltbild – das färbt auch auf uns ab.

Grenzen setzen

Natürlich wird unser Hund trotzdem hin und wieder ein Verhalten zeigen, das uns nicht gefällt. Weil er sich in diesem Verhalten nicht üben soll, werden wir dieses je nach Situation ignorieren oder – ohne den Hund in Angst zu versetzen oder ihm Schmerzen zu bereiten – umgehend umlenken oder abbrechen. Positive Verstärkung hat also rein gar nichts damit zu tun, dem Hund keine Grenzen zu setzen.

Bedürfnisse befriedigen

Hundetraining soll Bedürfnisse befriedigen. Das Bedürfnis der Gesellschaft, dass unsere Hunde „brav“ durch die Öffentlichkeit spazieren (z.B. obligatorische Hundekurse). Die Bedürfnisse der Hundebesitzer, die zu ihren Hunden nicht nur eine gute Beziehung aufbauen möchten, sondern sich auch wünschen, ihre Hunde mit Leichtigkeit durch den Alltag zu begleiten …

… und vor allem, soll das Hundetraining die Bedürfnisse der Hunde befriedigen. Sie möchten, dass ihre Individualität erkennt und ihr Ausdrucksverhalten verstanden wird. Sie wünschen sich eine klare Kommunikation ihrer Menschen sowie genügend Zeit und Geduld um diese verstehen zu lernen. Sie lernen sehr gerne spielerisch und möchten – wie auch wir Menschen – Spass haben beim Training.

Be Fair!

No body is perfect. Wir nicht und unsere Hunde zum Glück auch nicht. JEDER Hund ist einzigartig und hat individuelle Stärken und Schwächen. JEDER Hund hat das Recht darauf ein oder mehrere Probleme gleichzeitig zu haben. Egal wie jung oder alt er ist, egal ob gross oder klein – und egal ob vom Züchter oder aus dem Tierheim.

Es ist nicht korrekt zu behaupten, dass immer allein der Halter für die Probleme seines Hundes verantwortlich ist. Denn auf das Wesen eines Hundes haben diverse Faktoren grossen Einfluss, wie z.B. die genetischen und die gesundheitlichen Parameter – um nur einige zu nennen.

Also: FAIR SEIN und keine verfrühten Urteile fällen. Nicht gegenüber dem eigenen Hund sowie auch nicht gegenüber anderen Mensch-Hund-Teams, die wir auf dem Spaziergang oder z.B. in der Hundeschule antreffen. Generell gilt: wir nehmen Rücksicht auf andere Mensch-Hund-Teams – im Hundetraining genauso wie im Alltag.

Was ich meinen Kunden verspreche

      • Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Motivation, Geduld, Fleiss und Fairness.
      • Ich orientiere mich an den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen sowie an der Lerntheorie.
      • Ich bilde mich regelmässig weiter und gebe dieses Wissen sehr gerne an meine Kunden weiter.
      • Ich bin nicht allwissend. Bei Bedarf empfehle ich gerne eine Kollegin oder verweise meine Kunden z.B. an eine Fachperson aus dem Gesundheitsbereich.

Was ich von meinen Kunden erwarte

          • Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Motivation, Geduld, Fleiss und Fairness.
          • Freude und Neugier am Hundetraining – auch an den obligatorischen Hundekursen.
          • Aktives Mitmachen – nicht nur im Unterricht, auch zu Hause und im Alltag sollten die Lerninhalte geübt und umgesetzt werden: Ohne Fleiss kein Preis.
          • Fragen, wenn etwas unklar ist, fragen wenn Zweifel aufkommen oder zu Hause im Alltags-Training etwas nicht geklappt hat.
          • Die Bereitschaft, den Hund über positive Verstärkung zu trainieren und dabei möglichst viele Belohnungsmöglichkeiten zu berücksichtigen, wobei das Futter dabei aus praktischen Gründen in vielen Fällen eine grosse Rolle spielen wird.

High Five auf tolle Mensch-Hund-Beziehungen!

Ein High Five auf gute Mensch-Hund-Beziehungen